4 Oktober 2009

Tarja Turunen Konzert in Ingolstadt

Vor einigen Wochen habe ich mir die Konzertkarte für Tarja Turunen in Ingolstadt gekauft.
Gestern war es soweit. Da ich mich zum Ort der Veranstaltung fahren ließ, habe ich mir mehr Zeit gelassen. Jutta hat mir per SMS mitgeteilt, das es eine wahnsinnig lange Schlange vor der Halle gab. Als ich dort ankam, war die Schlange noch immer sehr lang, aber Jutta war schon drin. Also durfte ich mit gut 30 Minuten anstehen rechnen.
Als ich zu dem Einlass kam wurde verkündet, das es an der Abendkasse nun nur noch 20 Karten gibt. Puh! Es wird sehr voll werden.

Jutta hat gleich einen Platz am Eingang neben dem Soundpult (oder wie man das nennt) reserviert. Hinter uns stand ein Security. Da fühlt man sich gleich sicher, was ich auch kundtat. Ein Fehler, wie ich nachher feststellte -.-
Es wurde immer voller und die Leute drückten rein, obwohl schon kein Platz mehr war, wurden es immer mehr. Die Leute standen durch den Zwischengang (Eingang zur Halle) bis zum Eingang. Es war überfüllt, stickig und heiß.
Die Vorband war absolut nicht mein Geschmack. Sehr Speedlastig.
Nach ca 45 Minuten Umbauphase ging es los. Nur hatte ich mir mehr erwartet. Da Tarja nun nicht mehr bei Nightwish ist, dachte ich, ihre Stimme würde noch dominanter rüber kommen. Das war nicht der Fall. Wir hörten von ihrem Gesang fast nichts oder einfach zu leise. Auch wirkte die Musik und der Gesang nicht harmonisch. Bei den Nightwish-Liedern, die sie sang, kam richtig Stimmung auf.
Nun mal kurz zu dem Security-Typen hinter mir… Ich merkte, das mir irgendwer immer in den Nacken pusstete, was echt nervig war, aber ich es mal für den Momentan ignorierte. Auf einmal tippt mich jemand an die Hüfte. Ich dreh mich um und dann meint der Typ zu mir: „Hey, merkst du nicht, das ich dir immer in den Nacken puste?“
Ich: „Ach, das. Sicher! Und was hat das für einen Sinn?“
Er: „Das mache ich immer wenn du mir zu nahe kommst!“
Ich: „Oh, das tut mir aber leid!“ Hab mich umgedreht und mich neben Jutta gestellt. Was für ein Problem der wohl hatte. Wenn er mehr Platz gebraucht hätte in dieser überfüllten Halle, hätte er auch gleich was sagen können, anstatt mir in den Nacken zu pusten! ’schüttel‘ Ich finde so was widerlich!
Bei dem ersten Lied der Zugabe haben wir dann den Ort verlassen. Tja, das war der Abend. Nich so wirklich zufriedenstellend und eher enttäuschend.

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Verfasst 4. Oktober 2009 von Mya in category "Konzerte

Über den Autor

Nerdine, Kaffee-, Serien,- und Film-Junkie Rollenspielerin, Leseratte Kleine Todesfee ;-) Herrscherin über eine Schafarmee

1 COMMENTS :

  1. By Darian Branby on

    War auch dort, habe aber gleich versucht, so weit als möglich nach vorne zu kommen, weil ich so viel als möglich sehen wollte. Zuletzt stand ich in der vierten Reihe.
    Das hatte den Nachteil, dass ich beide Vorbands ansehen musste und nicht mehr zurück zum Getränkeausschank kam. 😀
    Ich hatte mich da vorne auf ein schlimmes Gedrängel und "Gebatze" eingestellt, aber – gar nichts! War echt okay. Mit der Sauna gebe ich Morrighan und auch Tarja, die meinte, es sei heiss hier drin, aber Finnen lieben ja Sauna, uneingeschränkt recht.
    Und als ich später nach hinten ging – so gegen Ende der Zugaben -, da merkte ich erst, dass das Ohrakel *wirklich* überfüllt war. Ein Sicherheitsproblem wie einen Brand oder so hätte es nicht geben brauchen.
    Das Konzert selbst, den Sound, die Stimme und die Harmonie mit der Band fand ich eigentlich schon sehr gut. Aber vielleicht hatte man da vorne auch einen besseren Sound, schliesslich stand man fast unter den vordersten Boxen für das Publikum.
    Also, bereut habe ich den Abend eigentlich nicht, für mich war es zufriedenstellend. Schade, dass es für Dich nicht so war. 🙁

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